Tradition heißt nicht die Asche bewahren, sondern die Flamme hüten
(Jean Jaurès)
Kein leichter Moment für uns, das Herz blutet – ein Stück Familiengeschichte muss dem Abrissbagger weichen. Aber ohne Ende gibt es keinen Neuanfang – wir denken an die Zukunft und sind sicher das Alte mit dem Neuen behutsam und gut miteinander vereinen zu können.
Der Ursprung des “Zuhauses” des Dorfwirts war eine Waschküche,auf diesem Bild von 1900 rechts im Hintergrund (mit meinem Großvater und seinen Brüdern)
später ungefährt 1946
wurde auf eine Pension vergrößert, 1953 wurde ein Zubau auf der Südseite gemacht
und 1960 mit Holzbau aufgestockt.
Es folgten weitere mehrere Bauphasen bis zum Entstehen des jetzigen bzw. den nunmehrigen Abbruchprojektes. Und genau diese mehrmaligen Zu und Umbauten waren jetzt das Problem – verschiedenste Baumaterialien, verschiedene Raumhöhen und Fußbodenaufbauten, Wasserleitungen und Elektroinstallationen in allen Varianten – es war nicht mehr möglich eine zufriedenstellende Sanierungsmöglichkeit zu schaffen.
Liebe Familie Hasenauer,
wir waren in Gedanken heute bei Ihnen in Dorfgastein, aus der Ferne ist es eigentlich gar nicht vorstellbar, was gerade mit “einem Teil des Römerhofes” geschieht. Wir können verstehen, dass Sie alle sicherlich auch große Wehmut verspüren neben all` den gemischten Gefühlen von Aufregung, Neugier, Spannung und vielleicht auch ein klein wenig Vorfreude auf das NEUE. Sie haben es so treffend geschrieben: “…das Herz blutet…”, ja, ein Stück Geschichte dieses Hauses muss erneuert werden, aber: Sie alle und sicherlich viele Ihrer Gäste werden sich gerne an schöne Stunden im alten Stüberl oder im Restaurant erinnern und diese gemütlichen, so herrlich niedrigen Räume nicht vergessen! Lisa-Marie fehlt ja nun gänzlich die nötige Vorstellungskraft für den Umbau und sie fragt sich schon, wie wohl das “Zimmer” dann aussieht, in dem sie ihre geliebte Fritattensuppe essen wird……….. Wir hoffen sehr, dass der Abriß wie geplant verlaufen ist und keine “Überraschungen” eingetreten sind. Gespannt werden wir das Bautagebuch weiterhin verfolgen und uns ganz sicher hin und wieder melden! Wir freuen uns außerdem schon heute auf unseren Sommerbesuch! Schön, dass der erste Kommentar für den Eintrag vom 04. April sozusagen von “Nachbarn” von uns geschrieben wurde (Gernlinden liegt knappe 3 Kilometer von Olching entfernt!!) womit die Fraktion der obberbayerischen Gäste schon klar in Führung liegt, was das schreiben von Kommentaren anbelangt
!! Wir senden ganz viele positive Gedanken und herzliche Grüße(einen ganz dicken Knuddel an Cora von Lisa-Marie), Stephanie & Markus